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Wissenschafliche Arbeiten


Christliche Brückenbauerinnen zwischen Byzanz und Rom

STANKO, Petro:
Christliche Brückenbauerinnen zwischen Byzanz und Rom. Eine prosopographische Studie zum Beitrag byzantinischer Christinnen zur Behebung des Acacianischen Schismas, (Sophia – Quellen östlicher Theologie; 38), Trier 2016.


In Folge des Konzils von Chalzedon (451) kam es zu theologischen Spannungen, die in das sog. Acacianische Schisma (484–519) mündeten. Dieses riss die Gemeinschaft zwischen Rom und Konstantinopel für 35 Jahre auseinander. Erst durch den Regierungsantritt Kaiser Justins I. (518–527) wurde die Spaltung überwunden. Weshalb aber war Justins Einheitspolitik so effektiv? Justin verdankt seinen Erfolg wesentlich einigen Persönlichkeiten der gesellschaftlichen Oberschicht Konstantinopels, die dem Bekenntnis von Chalzedon die Treue bewahrten. Erstaunlicherweise sind unter diesen Protagonisten insbesondere vier Frauen zu nennen: Kaiserin Euphemia († 527), Anicia Juliana († 527/28), Anastasia († nach 544) und eine gewisse Palmatia. Petro Stanko befasst sich erstmalig eingehend mit der historischen und einheitsstiftenden Rolle dieser Frauen, die wegen ihres ökumenischen Einsatzes als „christliche Brückenbauerinnen“ gelten dürfen. Es wird deutlich: Im Konstantinopel des 5. Jahrhunderts gab es ein Netzwerk von Frauen, die sich souverän für die Einheit der Kirche einsetzten. Dies ist insbesondere auch unter dem Aspekt der Frauen- und Geschlechterforschung sehr bemerkenswert.

NEUERSCHEINUNG im Jahr 2016!


LAJČIAK, Jaroslav

LAJ?IAK, Jaroslav:

La sollecitudine dei romani pontefici Clemente XIII e Clemente XIV per l’erezione canonica dell’eparchia di Muka?evo (1771). Il problema della territorialità come principio di delimitazione delle chiese particolari. Un caso storico – modello per i nostri tempi, Rom 2016.

In seiner Dissertationsschrift behandelt Jaroslav Laj?iak die Position, welche die römischen Päpste Clemens XIII. und Clemens XIV. bei der kanonischen Errichtung der Eparchie von Mukachevo im Jahr 1771 eingenommen haben. Im Zentrum steht die Frage des Territorialitätsprinzips als Prinzip der Abgrenzung einzelner Kirchen. Nach einer ausführlichen historischen Einleitung stellt der Autor den 113 Paragraphen umfassenden Brief vor, den der Bischof von Eger, Carlo Esterhazy, 1767 an Papst Clemens XIII. aus Anlass  der kanonischen Errichtung der neuen Eparchie gesandt hat. Danach geht Laj?iak intensiv auf das Territorialitätsprinzip aus kanonistischer Sicht ein, indem er historische Dokumente analysiert, die bis in die Gegenwart reichen. Seine Aktualität erweist dieser historische Fall für Laj?iak darin, dass er als Modell für unsere Zeit betrachtet werden kann.

 

Broschur, 289 Seiten. 


Leben und Wirken des heiligen Märtyrers Grigol Peradse. Unter besonderer Berücksichtigung seiner Spiritualität und wissenschaftlichen Tätigkeit in Europa

TURKADZE, Erekle:

Leben und Wirken des heiligen Märtyrers Grigol Peradse. Unter besonderer Berücksichtigung seiner Spiritualität und wissenschaftlichen Tätigkeit in Europa, Tbilisi 2016.

„Alles in dieser Welt ist vergänglich, alles erlischt; alles hat seinen Preis, wird verkauft oder verkauft werden. Es gibt nur einen Schatz, der nicht preisgegeben werden kann und unsterblich ist, für den selbst der Gottessohn, unser Erlöser Jesus Christus, sein Leben aufgeopfert hat: Das ist die Würde des Menschen und die Unsterblichkeit der menschlichen Seele…“

Diese beeindruckenden Worte stammen von dem georgischen Priestermärtyrer Grigol Peradse, der nicht nur in seiner kaukasischen Heimat, sondern auch in Deutschland kaum bekannt ist. Selbst nach seiner Kanonisierung 1995 wurde ihm kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Die muss verwundern, da Grigol Peradse nicht nur in Deutschland studiert und später als georgischer Gelehrter gewirkt hat, sondern auch im nationalsozialistischen Konzentrationslager Ausschwitz sein Martyrium für Christus erleiden musste.

Die vorliegende Schrift ist die in Eichstätt verfasste Diplomarbeit des Autors. In ihr wird erstmalig in deutscher Sprache ein umfassendes Portrait dieses beeindruckenden und aktuellen Heiligen gezeichnet, wobei Turkadze nicht nur auf die in georgischer Sprache greifbaren Lebensbeschreibungen zurückgreift, sondern selbstständig aufgrund eigener Quellenarbeit in der Peradseforschung voranschreitet. Dabei gelingt es ihm, die kritische Forschung zum Leben des Heiligen mit einem Portrait seiner akademischen und spirituellen Größe zu vereinen.

Broschur, 109 S. – ISBN: 978-9941-0-8592-5


Historia magistra vitae. Leben und Theologie der Kirche aus ihrer Geschichte verstehen

BLUMBERG, Anselm / PETRYNKO, Oleksandr (Hgg.):

Historia magistra vitae. Leben und Theologie der Kirche aus ihrer Geschichte verstehen. Festschrift für Johannes Hofmann zum 65. Geburtstag (Eichstätter Studien. Neue Folge; 76), Regensburg 2015.

Unter dem von Cicero stammenden Leitwort „Historia magistra vitae“ werfen die Autorinnen und Autoren Schlaglichter auf Entwicklungen in der Kirche von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Der Themenbogen ist weit gespannt: Von hermeneutischen Beiträgen über Studien zu einzelnen Kirchenvätern lehrt die Geschichte auch aktuelle Fragen zu verstehen, wie etwa die nach der Beteiligung von Frauen an normativen Diskursen in der Kirche, zum Amtsverzicht Papst Benedikts XVI. oder zu den Wurzeln des religiösen Fanatismus in der Postmoderne.

Festeinband, 559 S., 49,95 €. – ISBN: 978-3-7917-2764-6

 

Bestellmöglichkeit: https://www.verlag-pustet.de


Die früheste georgische Rezeption des Weihnachtskanons des Johannes von Damaskus in den Textversionen des Iovane Zosime, des Mikael Modreḳili, des ältesten georgischen Menaions und des Giorgi Mtaçmideli

LOMIDZE, Givi:
Die früheste georgische Rezeption des Weihnachtskanons des Johannes von Damaskus in den Textversionen des Iovane Zosime, des Mikael Modre?ili, des ältesten georgischen Menaions und des Giorgi Mtaçmideli. Einleitung, Text, Übersetzung und Kommentar (Forum orthodoxe Theologie; 14), Münster 2015.


In dieser Dissertation wurde ein wichtiges Thema der liturgischen Weihnachtshymnographie der georgischen Kirche bearbeitet. Konkret handelte es sich um zwei sehr unterschiedliche altgeorgische Übersetzungen des jambischen Weihnachtskanons des Johannes von Damaskus († vor 754) aus dem Griechischen. Beide fanden Eingang in den georgischen liturgischen und hymnographischen Gebrauch und werden bis heute benutzt.

Die erste georgische Übersetzung dieses Weihnachtskanons stammt aus dem 10. Jh. und die zweite Übersetzung aus dem 11. Jh. von der Hand des Giorgi Mtazmideli († 1065). In den ersten Kapiteln behandelt Givi Lomidze ausführlich Leben und Werk der von ihm herangezogenen vier Autoren und Textzeugen, die zur Genese der ersten georgischen Übersetzung des Weihnachtskanons beigetragen haben.

Bei der zweiten Übersetzung handelt es sich um eine als Autograph überlieferte, persönliche Übersetzung bzw. formale Nachahmung des Giorgi Mtazmideli. Beide georgischen Versionen werden in der vorliegenden Publikation zusammen mit einer deutschen Übersetzung und einem Kommentar präsentiert. Mit dieser Publikation liegt neuerdings eine Studie vor, die zum ersten Mal zwei sehr unterschiedliche altgeorgische Übersetzungen des jambischen Weihnachtskanons des Johannes von Damaskus nach wissenschaftlichen Kriterien ediert, ins Deutsche übersetzt und kommentiert.

Die Studie zeigt, wie die Georgier diesen Weihnachtskanon rezipiert haben, wie sie mit Übersetzungstechniken umgegangen sind und wie die reichhaltige georgische Rezeption alle Bereiche des christlichen Denkens umfasst, so dass es ihnen beide Male gelingt, den Weihnachtskanon in einen vollkommen anderen Sprach- und Kulturkontext zu übertragen und ihn so in diesem neuen Kontext, d.h. in Georgien, wiederaufleben zu lassen. Noch heute stellen die beiden in der vorliegenden Dissertation zum ersten Mal edierten, ins Deutsche übersetzten und kommentierten Übersetzungen ein wichtiges Thema in der Weihnachtshymnographie der georgischen Kirche dar, was auch durch ihre Verwendung bis heute deutlich wird. Deswegen ist dieses Thema bis heute nicht nur für die georgische Kirche, sondern auch für die gesamte byzantinische Tradition, wichtig und aktuell.

Broschur, 246 S., 34,90 €. – ISBN: 978-3-643-13104-1

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Zum Licht der Auferstehung durch die Dornen der Katakomben

BUBLYK; Taras u.a.:
Zum Licht der Auferstehung durch die Dornen der Katakomben. Untergrundtätigkeit und Legalisierung der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Lviv 2013.


Chronologisch umfasst die Publikation einen Zeitraum zwischen 1939 und 1991, in dem sich drei wichtige Etappen der Geschichte der UGKK im 20. Jahrhundert abspielen: Gewaltsame Liquidierung, Untergrundleben und die Legalisierung bzw. Erneuerung im Jahre 1989.

Buch mit cellophaniertem Umschlag, Format: 14,5 x 21,5 cm, 84 S., 11.100 €.
ISBN: 978-966-2778-08-3

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Einheit: Auftrag und Erbe.

Einheit: Auftrag und Erbe.
Anthologie von Texten der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche zu Fragen der Kircheneinheit mit Kommentar. Übers. und hrsg. von Andriy Mykhaleyko, Oleksandr Petrynko und Andreas-A. Thiermeyer, Lviv 2012.


Ziel dieses Bandes ist es, der Wissenschaft und dem breiten Publikum die theologischen Gedanken der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche (UGKK) zur christlichen Ökumene vorzustellen. Die vorliegenden Übersetzungen sind offizielle Texte der Bischofssynode der UGKK bzw. deren Oberhäupter zum Werdegang des Ökumene-Gedankens in der UGKK. Ein einführender Beitrag verdeutlicht die heutige Situation der Kirchen in der Ukraine und ein Kommentar fasst die ökumenische Vision der UGKK zusammen. Die hier erstmals in deutscher Sprache vorgelegten Quellen sollen zur weiteren Diskussion anregen und der Annäherung der christlichen Kirchen und der Verwirklichung ihrer Einheit dienen.

Broschur mit cellophaniertem Umschlag, 272 S., 12,00 €.
ISBN: 978-966-8197-87-1

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Die katholischen Ostkirchen

MYKHALEYKO, Andriy:
Die katholischen Ostkirchen (Die Kirchen der Gegenwart; 3) (Bensheimer Hefte; 113), Göttingen 2012.


Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurden die katholischen Ostkirchen erstmals als Kirchen „gleichen Rechtes und gleicher Würde“ neben der römisch-katholischen Kirche anerkannt. Angefangen von der Einheitsvorstellung einer Union mit Rom, gefolgt von Zeiten der Latinisierung und Eingliederung in eine exklusivistische römische Sichtweise von Kirche, erfolgte erst langsam eine Rückbesinnung auf die Eigenart, Herkunft und geistliche Tradition der katholischen Ostkirchen. Die politisch gesteuerten Verbote der katholischen Ostkirchen im ehemaligen kommunistischen Machtbereich und ihre schwere Situation im Vorderen Orient ließen sie jedoch noch mehr an den Rand gedrängt erscheinen. Als die katholischen Ostkirchen nach der politischen Wende im Ostblock dort wieder zugelassen wurden und in manchen Ländern zu neuer Blüte kamen, mussten sie sich damit auseinandersetzen, dass ihre alte ökumenische Zielvorstellung einer Union mit Rom durch die ökumenischen Entwicklungen als überholt angesehen wurde. So sind die katholischen Ostkirchen gegenwärtig herausgefordert, ihren Platz sowohl in der Ökumene als auch in ihrem Selbstverständnis gegenüber den Kirchen, mit denen sie in Gemeinschaft stehen, neu zu definieren.

19,99 €. – ISBN: 978-3-525-87240-6; 3-525-87240-2

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KREMER, Thomas:
Mundus primus. Die Geschichte der Welt und des Menschen von Adam bis Noach im Genesiskommentar Ephräms des Syrers (Corpus Scriptorum Christianorum Orientalium; 641), Leuven 2012.


Obgleich als Dichter liturgischer Hymnen berühmt, ist das exegetische Werk Ephräms des Syrers nahezu unbekannt. Diese Monographie behandelt Ephräms Genesiskommentar, in dem er eine eigene Erklärung der biblischen Urgeschichte vorlegt. Seine Exegese ist apologetisch und widerlegt die Positionen seiner Hauptgegner Markion, Bardai?an und Mani. Sie hat eine asketische Ausrichtung und äußerst sich kritisch gegenüber bestimmten Formen allegorischer Schriftauslegung. Während Ephräm Prinzipien einer komplexen Typologie anwendet, interpretiert er die urgeschichtlichen Ereignisse, indem er sie bestimmten Inhalten zuordnet (Kosmologie, Anthropologie, Ethik und Eschatologie). Auf diese Weise nimmt er an, dass Gen 1,1–9,17 die Konturen einer „ersten Welt“ (mundus primus) nachzeichnet, welche auf paradigmatische Weise ein typologisch zu verstehendes Vorausbild der „zweiten Welt“ darstellen, jener Welt also, in der wir leben. Ephräm zufolge erreicht die Geschichtsdarstellung der Genesis mit der Landung der Sintflutarche und Gottes Bund mit Noach einen entscheidenden Wendepunkt.

Die Untersuchung möchte in gleicher Weise Ephräms Nähe zur rabbinischen Exegese herausstellen wie auch seine eigene Originalität. Als Ausgangspunkt für eine spezifisch syrische Interpretationstradition des ersten Buches der Heiligen Schrift ist Ephräms Genesiskommentar in hohem Maß für den Bereich der patristischen Schriftauslegung von Interesse und kann in einem lebendigen Dialog mit der modernen Exegese inspirierende Interpretationen vorlegen.

LVI–534 S., 120,00 €. – ISBN: 978-90-429-2566-3

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Der jambische Weihnachtskanon des Johannes von Damaskus

PETRYNKO, Oleksandr:
Der jambische Weihnachtskanon des Johannes von Damaskus. Einleitung – Text – Übersetzung – Kommentar (Jerusalemer Theologisches Forum; 17), Münster 2010.


Der Weihnachtskanon des Johannes von Damaskus (um 745) ist ein in jambischen Trimetern griechisch verfasster gottesdienstlicher Hymnus. Er ist ein wichtiger Zeuge der palästinischen liturgischen Hymnographie und gehört bis heute zum zentralen byzantinischen Hymnenbestand für das Hochfest der Geburt Christi. Zunächst befasst sich der Verfasser mit der Geschichte der literarischen Gattung der Kanones im Festtagsoffizium Jerusalems von den Anfängen bis zum voll entwickelten Kanon Ende des 6. / Anfang des 7. Jh.s. Anschließend geht er auf die Biographie des Johannes von Damaskus, des Verfassers des Weihnachtskanons, ein, dessen hymnographisches Schaffen die bedeutendste Phase der Kanones-Dichtung prägt. Nach editionstechnischen Vorarbeiten bietet er eine kritische Edition des Weihnachtskanons mit begleitender deutscher Übersetzung und kurzer Kommentierung. Zum Schluss sichert er den griechischen Text mit Hilfe von Einzeluntersuchungen und geht seinen bibli¬schen und patristischen Quellen nach. Auf diese Weise deckt er den theologischen Gehalt des Weihnachtskanons auf und erschließt die auch für den heutigen Gottesdienstbesucher aktuelle Intention seines Verfassers.

52,00 €. – ISBN: 978-3-402-11022-5

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Studien zur Geschichte des byzantinischen Orthros. Historische Vergewisserung für eine heutige Praxis der Gemeindeliturgie

RUDEYKO, Vasyl:

Studien zur Geschichte des byzantinischen Orthros. Historische Vergewisserung für eine heutige Praxis der Gemeindeliturgie (Schriften zur Praktischen Theologie; 12), Hamburg 2010.

Der Orthros des byzantinischen Ritus setzt sich aus Elementen zusammen, die disparaten Quellen entstammen – teils dem Gemeindegottesdienst, teils dem monastischen Offizium. Die historisch gewachsene, äußerst komplizierte Struktur, die ohne theologische und liturgiehistorische Vorkenntnisse selbst für den Zelebranten kaum durchschaubar ist, stellt eine Feier des Orthros im gemeindlichen Rahmen vor kaum zu überwindende Schwierigkeiten. Eine Reform des Morgengebetes, die den ursprünglich zugrunde liegenden Sinn wieder deutlicher herausstellt, könnte zwar den Orthros im Kontext der Gemeindepastoral neu beleben, hat aber ein historisches Verständnis der gewachsenen Strukturen unabdingbar zur Voraussetzung.

Die Dissertationsschrift von Vasyl Rudeyko arbeitet diese Problematik in historischer Hinsicht auf, und zwar mit dem erklärten Ziel, seine Erkenntnisse für eine Erneuerung der heutigen Gemeindeliturgie fruchtbar werden zu lassen.

 

Broschur, 234 Seiten. – ISBN 978-3-8300-5199-2


Per aspera ad astra

MYKHALEYKO, Andriy:
Per aspera ad astra. Der Einheitsgedanke im theologischen und pastoralen Werk von Josyf Slipyi (1892–1984). Eine historische Untersuchung (Das östliche Christentum, Neue Folge; 57) Würzburg 2009.


452 S., 42,00 €.
ISBN: 978-3-429-04178-6

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Die Reform des Stundengebets in der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine unter besonderer Berücksichtigung der Vesper

RUDEYKO, Vasyl’:

Die Reform des Stundengebets in der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine unter besonderer Berücksichtigung der Vesper (Edition Cardo; 141), Köln 2007.

Liturgie ist ein Dienst, bei dem das Wirken Gottes jedem menschlichen Tun vorausgeht. In der Liturgie feiern wir seine Gegenwart in der Eucharistie, in seinem Wort, in den Sakramenten und in jedem von uns, der sich mit ihm vereinigt hat. Die heilige Eucharistie ist das Zentrum christlicher Liturgie, aber nicht die einzige Feier, durch die Gott verherrlicht und der Mensch geheiligt wird. Neben ihr steht das Stundengebet, beide dienen dem Heil der ganzen Welt und prägen das Leben der Kirche.

Rudeyko geht in seiner Schrift zunächst ausführlich auf die geschichtliche Entwicklung des heutigen Ritus des Stundengebets in der byzantinischen Tradition ein, wobei er die Entwicklung des Stundengebets im Allgemeinen, die heutigen Vesperformen und einzelne Elemente erklärt und beschreibt. Danach legt er in einer Art Exposee einen Vorschlag zu einem Reformversuch mit einem Vorschlag für einen Gemeindevespergottesdienst für den Gebrauch in der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche vor.

Broschur, 94 S., 13,00 €. – ISBN: 3-936835-45-4

 

Bestellmöglichkeit: http://www.kath.de/zentrum/index2.htm


Fasten und Essen im geistlichen Leben

ZATORSKY, Nazar:

Fasten und Essen im geistlichen Leben (Geist und Wort; 9), Hamburg 2004.

Das Fasten spiegelt in allen Religionen seit alters eine wichtige Rolle. Das vorliegende Buch gewährt einen Einblick sowohl in die psychologisch-anthropologische als auch in die theologisch-spirituelle Natur des Fastens und hilft somit zum ganzheitlichen Verständnis dieses Phänomens.

Zugleich werden auch anthropologische Aspekte des Essens erörtert und einige Richtlinien für die Theologie des Essens bzw. für die spirituelle, christliche Gestaltung der Mahlzeiten gegeben.

 

Broschur, 114 S. – ISBN: 3-8300-1493-7


Gottesdienste

25. April 2017 06.45 Uhr
26. April 2017 18.15 Uhr
27. April 2017 06.45 Uhr
28. April 2017 06.45 Uhr
28. April 2017 18.15 Uhr

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ContaCOR

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Sonderausgabe: Gott auf dem Majdan - Die Rolle der Kirchen in der Ukraine-Krise.