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26.06.2020

Nikola Saric im Eichstätter Diözesanmuseum: Reflexionen

Bild: Sie konnten sich schon vorab ein Bild von der Ausstellung machen (von links): Thomas Schäfers (Amtschef Bischöfliches Ordinariat), Oleksandr Petrynko (Rektor Collegium Orientale), Katharina Hupp (Diözesanmuseum), Bischof Gregor Maria Hanke, Nikola Saric, Claudia Grund (Leiterin Diözesanmuseum), Alexander Anetsberger (Eichstätter Landrat), Josef Grienberger (Eichstätter Oberbürgermeister), Pater Michael Huber (Generalvikar). pde-Foto: Norbert Staudt

(C. Grund) Lange Zeit war nicht sicher, ob angesichts der aktuellen Lage heuer überhaupt eine Sonderausstellung im Eichstätter Domschatz- und Diözesanmuseum möglich ist. Umso erfreulicher ist es, dass ab dem 27. Juni 2020 eine neue Ausstellung unter dem Titel „Nikola Sarić – Reflexionen“ präsentiert werden kann.

Bereits vorab besichtigte ein kleiner Kreis geladener Gäste zusammen mit dem Künstler die bereits fertige Ausstellung. Dabei konnte sich Bischof Gregor Maria Hanke mit Generalvikar Pater Michael Huber, Rektor Oleksandr Petrynko vom Collegium Orientale sowie dem neuen Amtschef des Bischöflichen Ordinariats, Thomas Schäfer, von der grandiosen Wirkung der meist großformatigen Werke in den Museumsräumen überzeugen. Auch Landrat Alexander Anetsberger und Oberbürgermeister Josef Grienberger zeigten sich beeindruckt von den Arbeiten von Nikola Sarić und deren Präsentation inmitten der Schausammlung. Die meist sehr farbenprächtigen, oft mystisch leuchtenden und minutiös ausgeführten Arbeiten verbinden die Tradition der mittelalterlichen und gegenwärtigen Sakralkunst ebenso wie theologische Themen mit zeitgenössischen Inhalten. Im Museum treten die Bilder in spannungsreichen künstlerischen wie inhaltlichen Dialog mit den historischen Kunstwerken aus Schausammlung und Depot.

Der deutsch-serbische Künstler Nikola Sarić lebt und arbeitet seit 2011 in Hannover. Seine Kontakte nach Eichstätt resultieren aus dem Erwerb seiner Ikone der „Märtyrer von Libyen“ durch das Collegium Orientale. Von seinen Werken, die bereits in internationalen Ausstellungen präsentiert werden, zeigt das Domschatz- und Diözesanmuseum eine repräsentative Auswahl aus den 2014 bis 2020 entstandenen Zyklen „Glühende Dunkelheit“, „Neun Ansichten des Kreuzes“, „Zyklus des Lebens“, „Zeugen“ und „Irdische Geschichten mit himmlischer Bedeutung“.

Die Ausstellung wird bis zum 31. Oktober 2020 präsentiert. Das Domschatz- und Diözesanmuseum ist geöffnet: Mittwoch bis Freitag von 10.30 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Nähere Hinweise auch im Internet unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de.

Fotoimpressionen von "Reflexionen"

Die diesjährige Sonderausstellung im Eichstätter Domschatz- und Diözesanmuseum präsentiert Werke des deutsch-serbischen Künstlers Nicola Saric.
Sie steht unter dem Titel "Reflexionen". Die Fernsehredaktion des Bistums Eichstätt (Johannes Heim) stellt die Ausstellung und den Künstler vor.