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21.01.2018

Lukas Homol’a zum Hypodiakon geweiht

Foto: Stanislav Gábor

(lh) Am Samstag, 27. Januar, am Fest der Übertragung der Reliquien des heiligen Vaters Johannes Chrysostomus, wurde in der griechisch-katolischen Kathedrale der Erhöhung des kostbaren und lebenspendenden Kreuzes das zehnjährige Gründungsjubiläum der Eparchie Bratislava gefeiert. Vor zehn Jahren wurde diese Eparchie von Papst Benedikt XVI. errichtet. Im Rahmen der feierlichen Göttlichen Liturgie mit vielen Ehrengästen – darunter Erzbischof Cyril Vasiľ von der Ostkirchenkongregation / Rom – und mit allen Priestern der Eparchie fanden zwei Niedere Weihen statt. Einem Seminaristen des Bistums wurden die Niederen Weihen (Lektor, Kantor und Kerzenträger) und die Weihe des Hypodiakons (= Subdiakons) gespendet. Der Seminarist Lukas Homol’a, der derzeit sein postgraduiertes Studium im Collegium Orientale in Eichstätg absolviert, erhielt durch seinen Heimatbischof Peter Rusnák die Hypodiakonweihe. Vom Tagesevangelium über die reiche Spende der armen Witwe ausgehend, erinnerte Bischof Peter die Weihekandidaten und die anwesende Priesterschaft an den opferbereiten Charakter des priesterlichen Dienstes sowie aller Dienste in der Gemeinschaft der Gläubigen. Er brachte die Freude über den Hypodiakon Lukas, den ersten Seminaristen seines neu gegründeten Bistums, zum Ausdruck. Mit Weihegebet und bei dem im byzantinischen Ritus gewohnten dreimaligen Gesang Axios (= würdig) überreichte Bischof Rusnak seinen beiden neuen Hypodiakonen Orarien, die Hypodiakonenstollen. Im Anschluss an die Weihezelebration fand ein festlicher Empfang und eine Begegnung mit allen Geistlichen und Gästen statt.

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